Dies ist die praktische Ergänzung zur Übersicht. Sie beschreibt genau, was Sie bereitstellen, was wir liefern, wie es sich in Ihr bestehendes SAP-System einfügt und wie alles unter Ihrer Kontrolle bleibt — ohne Erzählung, nur das, was Sie für die Planung eines Rollouts brauchen.
AI Core Hub liefert den Leitstand, den Assistenten, die Wissens-Engine und die Skills. Zum Einschalten bringen Sie Folgendes mit.
Es werden zwei Modellrollen unterschiedlichen Typs benötigt. Ein generatives Modell (das Gehirn) liest den Kontext und den Bildschirm, schlussfolgert, ruft Skills auf und formuliert die Antwort — unverzichtbar. Ein kleines Embedding-Modell wandelt Dokumente und Fragen in Vektoren um, damit die Wissensbasis nach Bedeutung sucht — das macht fundierte Antworten möglich. Beide können ein selbst betriebenes Modell, ein gehosteter Endpunkt oder ein unternehmenseigenes KI-Gateway sein; meist bedient ein Anbieter beide — also eine Beziehung, nicht zwei. Optional: Teilen Sie das Gehirn in ein schnelles Text-Modell für den Alltag und ein stärkeres Reasoning-Modell für die schweren Fälle, wobei der Hub die Anfragen passend verteilt.
Ein kleines, dediziertes Team, das für ein Produkt oder einen Bereich verantwortlich ist. Es besitzt die Dokumentation, entscheidet über Agenten und Skills und hält das Wissen aktuell. Die Trennung in Zonen hält Antworten präzise und die Kosten pro Frage (die KI-Tokens) niedrig — ein Agent liest immer nur seine eigene Zone. Sie richten diese rund um Ihre bestehenden Teams ein.
Ein System, in das es geladen wird (ECC oder S/4HANA). Keine SAP BTP, keine separate Plattform, keine zusätzlichen Server — es läuft in dem System, das Sie bereits betreiben.
Die Handbücher, Spezifikationen, Prozessnotizen und gelösten Tickets, aus denen die Agenten jedes Teams antworten sollen. Anfangs optional — der Basis-Dokumentationsdienst (unten) verschafft jedem Agenten einen Vorsprung, bevor ein Team etwas schreibt.
Wo Teams Zonen, Anwendungen, Agenten, Skills, Schlüssel und die Wissensbasis einrichten — geladen in Ihr bestehendes System.
Der angedockte Chat-Agent, von jedem Bildschirm aus erreichbar, der den Kontext liest und unter den Berechtigungen des Nutzers aus Ihrem Wissen antwortet.
Die fertigen Skills (Bildschirm lesen, sichere Abfragen, Feldhilfe u. a.), die Wissens-Engine und das Framework, um eigene hinzuzufügen.
Installation in Ihr System, die lauffähige Konfiguration und praktische Begleitung durch eine erste Pilot-Zone.
AI Core Hub wird als Satz von Standardobjekten geliefert, die sich in Ihre etablierte SAP-Funktionalität laden. Es gibt keine separate Laufzeitumgebung, keine Middleware und keine Cloud-Plattform bereitzustellen — der Konfigurations-Hub und der Assistent werden einfach innerhalb des Systems verfügbar, das Sie bereits betreiben. Die einzige ausgehende Verbindung führt von Ihrem System zu dem von Ihnen benannten Modell, über einen verwalteten Kanal mit zentral gehaltenen Schlüsseln. Jeder Datenzugriff erfolgt unter den eigenen SAP-Berechtigungen des Nutzers.
Ein typischer Einführungsweg:
Die meisten SAP-Landschaften haben Tausende Objekte und kaum Dokumentation. Als optionalen Teil der Einführung scannen wir die Objekte Ihres Systems — Tabellen, Programme, Transaktionen, Eigenentwicklungen und ihre Verbindungen — und erstellen ein systemweites Bild davon, wie alles zusammenhängt. Dies wird zur Basis-Wissensgrundlage, auf die jeder Agent zugreifen kann, sodass selbst eine Zone ohne eigene Dokumente vom ersten Tag an sinnvoll antwortet.
Geliefert wird es als ein umfassendes Dokument oder, wenn Sie möchten, aufgeteilt in einzelne Dokumente je Bereich oder Produkt. Das Ergebnis gehört Ihnen — lebendige Dokumentation einer Landschaft, die normalerweise keine hat — und kann aktualisiert werden, wenn sich Ihr System ändert.
Agenten sind ab dem ersten Tag nützlich, bevor ein Team irgendetwas dokumentiert hat.
Es erfasst, wie Objekte zusammenhängen, sodass Antworten den Kontext verstehen, nicht nur Namen.
Team-Dokumente kommen obendrauf und haben Vorrang; die Grundlage bleibt als Rückfallebene.
| Fähigkeit | Status |
|---|---|
| Chat-Agenten im Bildschirm (Personas) mit Wissen + Skills | im Prototyp |
| Zonen je Team, Anwendungen, Skill-Register, Schlüsselauflösung | im Prototyp |
| Wissensbasis (fundierte Antworten aus Ihren Dokumenten) | im Prototyp |
| Basis-Dokumentation Ihres gesamten Systems (ein oder mehrere Dokumente) | Dienst |
| Workflow-Agenten (ServiceNow-Bearbeiter, intelligente Hintergrundjobs) | im Rollout |
| Geführte Datenänderungen in Standard-SAP-Transaktionen | Roadmap |
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| Zone | Ein dediziertes Team, das ein Produkt oder einen Bereich besitzt — mit eigenen Agenten, Dokumenten und Schlüsseln. |
| Anwendung | Eine einzelne Transaktion oder ein ganzer Geschäftsbereich — dort, wo eine Gruppe ihre Arbeit erledigt. |
| Agent (Persona) | Ein Name, eine Anweisung und eine klare Aufgabe. Nie ein generischer „Bot“. |
| Skill | Eine konkrete, sichere Aktion in SAP — den Bildschirm lesen, Bestand prüfen, eine nur lesende Abfrage ausführen. |
| Wissensbasis | Die nach Bedeutung abgelegten Dokumente einer Zone, aus denen Agenten antworten (RAG). |
| Schlüssel | Die Verbindung zu Ihren KI-Modellen, zentral auf Unternehmens-/Team-/Nutzerebene aufgelöst. |
| Chat-Agent | Eine Persona, die Fragen beantwortet, angedockt neben einem Bildschirm. |
| Workflow-Agent | Eine Persona, die durch ein Ereignis oder einen Zeitplan ausgelöst wird und einen Prozess eigenständig ausführt. |
Der schnellste Weg, AI Core Hub zu bewerten, ist ein kurzer Pilot mit einem Team und einer Transaktion.